Satzung des Fördervereins

             der Schwäbisch Gmünder Stadt-Jugendkapelle e. V.

 

§1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein der Schwäbisch Gmünder Stadt-Jugendkapelle". Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Schwäbisch Gmünd einzutragen; nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V.

(2) Er hat seinen Sitz in Schwäbisch Gmünd.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik, der musikalischen Ausbildung und der Jugendarbeit durch die ideelle und finanzielle Förderung der Schwäbisch Gmünder
Stadt-Jugendkapelle e.V.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem
Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei
Entschädigung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(5) Die Vereinsämter sind Ehrenämter

 

§3 Gemeinnützigkeitsrechtlicher Status

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§51 ff AO). Er ist ein Förderverein im Sinne von §58 Nr.1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung der in §2 Abs. 1 der Satzung genannten steuerbegünstigten Einrichtung verwendet.

 

§4 Mitgliedschaft im Förderverein

(1) Mitglied des Fördervereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, Ziele und Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen.

(2) Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand; die Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung. Gegen seine Entscheidung kann die Hauptversammlung angerufen werden, welche endgültig entscheidet. Für Minderjährige muss die schriftliche Zustimmungserklärung der/des gesetzlichen Vertreter/s vorgelegt werden.

(3) Die Mitgliedschaft im Förderverein erlischt durch Kündigung, Tod, Ausschluss, Erlöschen der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen oder Auflösung des Vereins.

Die Kündigungserklärung ist dem Vorstand schriftlich zu erklären, sie ist nur zum
Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Dreimonatsfrist zulässig.

(4) Ein Ausschluss des Mitglieds aus dem Verein kann aus wichtigem Grund durch den Vorstand erfolgen. Als wichtiger Grund gilt insbesondere vereinsschädliches Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, aber auch die Nichterbringung von Leistungen oder Beiträgen bei Verzug. Gegen die Ausschlusserklärung des Vorstands kann durch schriftlichen Antrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Erklärung die
Mitgliederversammlung angerufen werden. Soweit der Vereinsausschluss durch
Mehrheitsbeschluss der anwesenden Mitglieder bei der anstehenden Mitgliederversammlung dann bestätigt, ist der Beschluss über den Ausschluss endgültig.

 

§5 Beiträge

(1) Die Mitglieder des Fördervereins verpflichten sich, die von der Hauptversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge, zu entrichten. Die Gestaltung der Beitragsordnung und die Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge bedarf der Zustimmung der
Mitgliederversammlung.

 

§6 Vereinsorgane

(1) Die Organe des Fördervereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der Ausschuss

3.der Vorstand

(2) Mitglieder von Organen dürfen bei Beratungen und Entscheidungen über Angelegenheiten, die ihnen selbst unmittelbare Vor-oder Nachteile bringen können, nicht mitwirken.
Die Organe beschließen, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, mit
einfacher Mehrheit (Mehrheit der abgegebenen Stimmen). Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(3) Vom Protokollführer ist über die Sitzungen der Organe eine Niederschrift zu verfassen, die den wesentlichen Inhalt der Beratungen und die erfolgten Beschlüsse enthält. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorsitzenden
mindestens zwei Wochen vorher einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich
unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

(2) Anträge an die Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vorher schriftlich an den Vorsitzenden zu richten.

(3) Der Vorstand kann bei dringendem Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss dies tun, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe fordert.

(4) Der erste Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung; wenn er verhindert ist, der zweite Vorsitzende.
Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(5) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) die Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts.

b) die Entlastung des Vorstandes

c) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der Beitragsordnung

d) die Wahl des Vorstandes, der Beiräte und der Kassenprüfer

e) Satzungsänderungen

f) die Entscheidung über Einsprüche gegen Beschlüsse des Vorstandes, betreffend Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

g) die Entscheidungen über wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand an die Hauptversammlung verwiesen hat

h) die Auflösung des Vereins

 

§8 Vorstand und Beirat

(1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem 2. Vorsitzenden (Stellvertreter)

c) dem Kassierer

d)dem Schriftführer

der Ausschuss setzt sich zusammen aus:

dem Vorstand und 4 Beiräten, davon ist einer Protokollführer

(2) Der Vorstand und die Beiräte werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die Wahl erfolgt geheim durch die Abgabe von Stimmzetteln. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(3) Der Vorstand und der Ausschuss wird vom Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies mindestens zwei Vorstandsmitglieder beantragen.

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder, der Ausschuss, wenn mindestens vier Mitglieder, anwesend sind. Der Vorstand beschließt über alle
Angelegenheiten, soweit nach der Satzung nicht die Mitgliederversammlung zuständig
ist.

 

§9 Vorsitzender

(1) Der 1.Vorsitzende, im Verhinderungsfall der 2.Vorsitzende, leitet die Mitgliederversammlung und die Sitzungen des Vorstandes und des Ausschusses und sorgt für die Durchführung ihrer Beschlüsse. Gesetzlicher Vertreter des Fördervereins ist der 1.Vorsitzende und der 2.Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

(2) Im Innenverhältnis tritt der Stellvertreter nur dann auf, wenn der erste Vorstand verhindert ist.

(3) Im Innenverhältnis sind Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von über 1000,-DM (500.-€) nur dann verbindlich, wenn die schriftliche Zustimmung des Vorstandes vorliegt.

 

§10 Geschäftsführung und Kassenführung

(1) Die laufenden Verwaltungsgeschäfte erledigt der 1.Vorsitzende, im Verhinderungsfall der2.Vorsitzende. Der Vorstand beschließt im Einzelfall, ob und in welcher Höhe Mitgliedern Auslagen zu vergüten sind, wobei in jedem Fall äußerst sparsam gewirtschaftet werden muss.

(2) Die Kassengeschäfte erledigt der Kassierer. Er ist berechtigt

a) Zahlungen für den Förderverein anzunehmen und dafür zu bescheinigen,

b) Zahlungen bis zum Betrag von 1000.-DM (500.-€) im Einzelfall für den Verein zu leisten. Die Auszahlung höherer Beträge bedarf der Zustimmung des Vorsitzenden.

c) alle die Kassengeschäfte betreffenden Schriftstücke zu unterzeichnen

Einzelbankvollmacht wird jeweils dem 1.Vorsitzenden, dem 2.Vorsitzenden und dem Kassier erteilt.

(3) Der Kassier fertigt zum Schluss eines Geschäftsjahres einen Kassenabschluss. Dieser ist der Mitgliederversammlung zur Anerkennung und Entlastung vorzulegen.

(4) Zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer haben vorher die Kassenführung zu prüfen und einen Prüfungsbericht abzugeben. Die Kassenprüfer haben darüber hinaus auch die Pflicht, jederzeit Kassenprüfungen auf Weisung des Vorstandes vorzunehmen.

(5) Überschüsse, die sich ergeben, sind regelmäßig, spätestens aber jährlich, dem satzungsgemäßen Verwendungszweck nach §2 zuzuführen.

 

§11 Satzungsänderung

(1) Anträge auf Satzungsänderung können von jedem Mitglied jeweils spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Eine Satzungsänderung kann nur von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

§12 Auflösung

(1) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das verbleibende Vermögen ausschließlich der in §2 genannten steuerbegünstigten Einrichtung zu überweisen. Besteht diese Einrichtung nicht mehr, kann der Verein das Vermögen an andere steuerbegünstigte Einrichtungen oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke überweisen.

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Kontakt eMail: info@fvsjk-gd.net

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